Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften

Bergische Universität Wuppertal

Willkommen beim FUSE Project

Das FUSE Projekt ist ein vom BMFTR geförderter Verbund zur Entwicklung von verteilten Speichersystemen.

FUSE als Akronym steht für "Federated Unified Storage Environments".

Ziel des Projekts

internationale Experimente auf den Gebieten der Teilchenphysik, Astroteilchenphysik und Astrophysik werden in den kommenden Jahren enorme Datenmengen in der Größenordnung der Exabyte Skala produzieren. Dies führt zu neuen Herausforderungen in der Datenverarbeitung, -speicherung und -analyse. Beispiele sind die aufgerüsteten Experimente am Large Hadron Collider (LHC) am CERN, die Experimente am FAIR und das Square Kilometre Array (SKA) im Bereich der Radioastronomie.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden neue Strategien entwickelt werden müssen, um die Verarbeitung, Speicherung und Analyse dieser Datenmengen innerhalb der gegebenen Computing Infrastruktur möglich zu machen.

In der Vergangenheit haben die meisten Experimente an diesem Punkt auf eigene, auf Ihre speziellen Anforderungen angepasste Computing Ressourcen vertraut. Doch dies wird durch die enorm steigenden Anforderungen nicht mehr möglich sein.  In Zukunft werden für die Datenverarbeitung der Exerimente auch allgemein verfügbare und nicht speziell zugeschnittene Rechner Infrastrukturen genutzt werden müssen, wie sie zum Beispiel von den Zentren der Gauß Allianz, den NHR Zentren oder Cloud-basierten Anbietern zur Verfügung gestellt werden.

Der Übergang zur Nutzung heterogener Rechenressourcen macht innovative Entwicklungen notwendig, um Datenzugriff und -verarbeitung effizient und standardisiert zu gewährleisten.

Diese Verbesserungen sind entscheidend um sicherzustellen, dass Physiker*innen in Deutschland global konkurrenzfähig die massiven Datenmengen auswerten können und so an der Spitze der Forschung weiter mitarbeiten können.